29. November 2009: Abstimmungssonntag: Waadtländer Stimmbevölkerung akzeptiert Atomrisiken nicht
An diesem Abstimmungswochenende kamen in gleich zwei Kantonen Vorlagen für eine sichere und nachhaltige, zukünftige Energieversorgung der Schweiz vors Volk: Die Allianz «Nein zu neuen AKW» gratuliert der Waadtländer Stimmbevölkerung zu Ihrem Nein zur unbefristeten Betriebsbewilligung für das AKW Mühleberg und bedauert die Ablehnung des revidierten Energiegesetzes im Kanton Neuenburg.
Im Kanton Waadt hat das Nein zu einer unbefristeten Betriebsbewilligung für das alte AKW Mühleberg gezeigt, dass die Bevölkerung nicht bereit ist, die unverhältnismässig hohen Risiken der Atomkraft in Kauf zu nehmen.
Die Neuenburger Stimmbevölkerung hat das revidierte Energiegesetz abgelehnt. Dieses hätte einen schweizweit hohen Standard bezüglich der Richtlinien für Energieeffizienz und für die Nutzung erneuerbarer Energien gesetzt. Dadurch wären die CO2-Emissionen in Zukunft gesenkt und einheimische Arbeitsplätze geschaffen worden.
Die Allianz «Nein zu neuen AKW» fordert die Stromlobby auf, das Signal aus dem Kanton Waadt zu beachten. Die Atomkraft hat keine Zukunft. Die Schweizer Bevölkerung wird auch bei der Referendumsabstimmung 2013/2014 wieder dazu Stellung nehmen. Nur eine Energiepolitik, welche auf dem effizienten Umgang mit Ressourcen und auf erneuerbaren Energien aufbaut, kann der Schweiz langfristig Versorgungssicherheit garantieren, einen massiven Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten und gleichzeitig die einheimische Wertschöpfung stärken. Die Zukunft ist erneuerbar!
Kontakt Allianz «Nein zu neuen AKW»
Jürg Buri
Geschäftsführer Schweizerische Energie-Stiftung SES, Präsident der Allianz «Nein zu neuen AKW»
E-Mail: juerg.buri@energiestiftung.ch
Mobile: +41 (0)78 627 84 14
Christian van Singer
Sortir du nucléaire, Vizepräsident der Allianz «Nein zu neuen AKW»
E-Mail: christian.vansinger@parl.ch
Mobile: +41 (0)78 793 61 78